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Sächsisches Landgestüt  Moritzburg


Denkmalpflegerische Sanierung

Ab 1723 wurden beim Umbau der Moritzburger Gesamtanlage sämtliche Wirtschaftseinrichtungen außerhalb des Schlosses geplant. Den Auftrag zur Errichtung der Pferdestallungen hat der Kurfürst seinem Oberlandbaumeister M.D. Pöppelmann erteilt. Die Stallungen wurden als drei zweigeschossige rechtwinklig zueinander angeordnete Stallflügel geplant. Die senkrecht zur Schlossallee entstandene Mittelachse in der symmetrischen Anlage wird über die mittig gelegenen Durchfahrten markiert, wo sie den Stall unterbricht und durch illusionistisch gemalte Risalite in der Fassade betont wird. In Verlängerung der West-Ostachse wurde unter König Anton im Jahre 1828 eine Reithalle angebaut. Das Ziel der Sanierung war die Instandsetzung der historischen Bausubstanz unter Beibehaltung der bisherigen Nutzungen. Dabei werden denkmal pfle-
gerische Komponenten wie die teilweise Rekonstruktion der äußeren Farbigkeit und die innere Raumstruktur aufgenommen. Die durch die Abwässer der Pferdeställe stark geschädigte Baukonstruktion wurde vor allem durch Beseitigung der Ursachen saniert, das geschädigte Mauerwerk wurde nicht ausgetauscht, da die Erhaltung der Originalsubstanz und Kosten entscheidende Argumente dagegen waren.

 
   

             Westansicht


 

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