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Mangerstraße 15-19

Potsdam

Die Bauaufgabe bestand in der Teilsanierung des Wohnhauses Mangerstraße 15 - 19, einem gutbürgerlichen Wohnhaus des Potsdamer Architekten Ernst Petzolds von 1898-1901 in der Berliner Vorstadt von Potsdam. Im Grunde ein klassischer Mauerwerksbau, stellt die äußere Hülle ein Mischung aus Entwürfen Carl Friedrich Schinkels für Schloß Glienicke und anderer königlicher Bauwerke in einfacherer Ausführung dar. Die Klinkerverblendungen und die Putzpartien sind solide ausgeführt. Die Fenster sowie auch Bauteile im Inneren, wie Deckenbalken sind Zweitverwendungen von anderen Bauten. Der Stuck der Fassade ist anders als die Terrakotten früherer Architekturen bemalter Gipsstuck und sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Die Gesimse wurden, wenn nicht verputzt als angemalte Brettkästen ausgeführt. Ein absoluter Höhepunkt der Architektur dieses Hauses ist jedoch das Treppenhaus, dessen Gußkonstruktion für das Jagdschloß Glienicke vorgesehen war und hier verbaut wurde. Ziel dieser Arbeit ist die Wiederherstellung der historischen Außenhülle, d. h. Reparatur oder, wo nicht mehr da, die einfache Reproduktion des Fassaden- und Dachschmuckes und der Balkone, so weit wie möglich in dem Material und der Konstruktion der Erbauungszeit.

 
 
                       Ansicht


 

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